July 24, 2020 by Uncategorized 0

Kollektivvertrag spedition wko

Kollektivvertrag spedition wko

Rechtlich sind keine klaren Grundsätze für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit und der Folgen von Streitigkeiten festgelegt, insbesondere gibt es zu diesem Thema keine Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs. Die Legitimität von Streiks als Eine Form von Arbeitskampfmitteln durch Arbeitnehmer ist nicht zuletzt aus den gesetzlichen Bestimmungen zu schließen, die die Unparteilichkeit des Staates gewährleisten. Diese Legitimation gilt jedoch nur für Streiks, die von der Arbeitnehmerseite als solche kollektiv als kollektiv durchgeführt werden (Gesamtaktion). Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff jede Form der kontradiktorischen Konfrontation über die Entlohnung oder andere Beschäftigungsbedingungen zwischen einzelnen Arbeitgebern oder Arbeitgeberverbänden einerseits und Gewerkschaften oder Arbeitnehmergruppen andererseits. Zu den Formen von Arbeitskampfmaßnahmen, die bei solchen Streitigkeiten zum Einsatz kommen, gehören Streiks, Aussperrungen und (möglicherweise) Boykottmaßnahmen. Juristisch wird unterschieden zwischen einem Wirtschaftsstreik, einem Wirtschaftsstreik (Wirtschaftsstreik), einem politischen Streik( politischen Streik), inoffiziellem Streik (wilder streik), selektivem Streik (Schwerpunktstreik), einem symbolischen Streik als Warnstreik und Teilstreik (Teilstreik) und, im Falle von Aussperrungen, zwischen einer offensiven Aussperrung, die einen Streitauslösten einleitet (Angriffsausaussperre) und einer Abwehrsperre. Da es in Österreich jedoch so wenige Arbeitskämpfe gibt, ist selbst der Expertenansatz im Wesentlichen theoretisch. Die Tarifverhandlungen führten in der einflussreichen metallverarbeitenden Industrie zu einer Anhebung der Mindestlöhne auf 2.000 Euro (brutto pro Monat) und übertrafen damit das Ziel von 1.500 Euro, das bis 2020 in allen Tarifverträgen des Landes erreicht werden soll. 2019 wurde auch der erste Tarifvertrag für Fahrradkuriere weltweit ausgehandelt. Laut dem letzten halbjährlich erscheinenden Gesamteinkommensbericht des Österreichischen Rechnungshofs (Rechnungshof), der Ende 2018 veröffentlicht wurde, verdienten Frauen in Österreich 2017 durchschnittlich 37 % weniger als Männer (nicht um die Arbeitszeit bereinigt).

Unter den festangestellten Vollzeitbeschäftigten beträgt das geschlechtsspezifische Lohngefälle immer noch 16 %. Die Lohnungleichheit ist bei Denbeschäftigten mit Vollzeitbeschäftigten am höchsten (32%) und Arbeiter (28 %), aber praktisch nicht vorhanden unter den Beschäftigten des öffentlichen Sektors: 6 % niedrigere Bezahlung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst und 4 % höhere Löhne für weibliche Laufbahnbedienstete. Einer der wichtigsten Mechanismen zur Verringerung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles ist die Erhöhung der branchenspezifischen Mindestlöhne (Hermann, 2009). Der für die Beschäftigten des öffentlichen Bediensteten bereinigte Tariferstattungssatzes in Österreich wird auf über 95 % geschätzt. Dies ist – im internationalen Vergleich – vor allem darauf zurückzuführen, dass fast alle Vereinbarungen von Untereinheiten der WKO abgeschlossen werden, deren Mitgliedschaft obligatorisch ist. Die gesetzliche Arbeitszeitregelung in Österreich ist im Arbeitszeitgesetz (AZG) und im Restruhegesetz (ARG) festgelegt, das den rechtlichen Rahmen für die Arbeitszeitregelung festlegt. Nach diesen Gesetzen sind Abweichungen von den gesetzlichen Standards auf Branchen- und Unternehmensebene möglich, dies erfordert jedoch zunächst einen Branchentarifvertrag und auf dieser Grundlage einen Betriebsvertrag zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung. Daher bleibt die Arbeitszeit ein Thema in den Tarifverhandlungen. Dies gilt insbesondere seit den letzten Änderungen des Arbeitszeitgesetzes (AZG), die die Möglichkeiten für flexible Arbeitszeitregelungen erhöht, deren Umsetzung tarifvertraglich vorbehalten und zuletzt (2018) die Höchstarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden pro Tag und von 50 auf 60 Stunden pro Woche verlängert haben. In Österreich ist der Abschluss von Tarifverträgen im Wesentlichen auf den privaten Sektor beschränkt. Diese Vereinbarungen werden fast ausnahmslos auf sektoraler Ebene mit mehreren Arbeitgebern ausgehandelt.

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