August 4, 2020 by Uncategorized 0

Tarifvertrag öffentlicher dienst niedersachsen lehrer

Tarifvertrag öffentlicher dienst niedersachsen lehrer

Lehrer fallen je nach Schultyp in Gehaltsgruppen, unabhängig davon, ob sie in einer staatlichen oder privaten Schule und ihrem Fachgebiet arbeiten. Lehrer an staatlichen Schulen werden in “Lohnstufen A12 bis A16” eingeteilt, da die überwiegende Mehrheit der Lehrer in Deutschland an staatlichen Schulen beschäftigt ist, basieren die meisten Verdienstzahlen auf diesen “Lohnnoten”. Wer an einer Schule beschäftigt ist, kann sein Gehalt jedoch in den “Lohnbändern” im Tarifvertrag der Bundesländer (mit unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Hessen) überprüfen. Der Chef einer der beteiligten Gewerkschaften, Verdis Frank Bsirske, sagte dem Deutschlandfunk, die Belästigung der Öffentlichkeit werde sich in Grenzen halten. In mehreren Bundesländern sind Lehrer und andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Deutschland in den Streik getreten. Es ist der erste in einer Reihe von Streiks inmitten stockender Lohnverhandlungen mit ihren Arbeitgebern. Die höheren Gruppenebenen, für die nur ein Teilschritt erreicht wurde, stehen für den VBE weiterhin ganz oben auf der Tagesordnung. Beckmann betonte in den Verhandlungen immer wieder, dass Wertschätzung nicht ausschließlich finanziell gezeigt werde, und betonte, dass Lehrer auch andere Erfolgsbedingungen brauchen. Den Bildungsministerien in jedem Bundesland steht es weitgehend frei, die Zahl der Lehrerstunden und -gehälter willkürlich festzulegen, was zu einem echten Wettbewerb zwischen den Bundesländern geführt hat.

Hamburg führt das Rennen um die Lehrergehälter an. 2015 lag das Bruttogehalt für Vollzeitlehrer in Hamburg um 8,7 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Sachsen-Anhalt folgte mit +8,2% dicht dahinter. Am schlechtesten schnitten das Saarland und Rheinland-Pfalz mit 3,8 % bzw. 4,0 % unter dem Landesdurchschnitt ab. In Hamburg verdiente ein Grundschullehrer im ersten Beschäftigungsjahr 3.478 Euro brutto, in Rheinland-Pfalz 3.116 Euro. Auch die Zahl der Pflichtstunden sollte für einen aussagekräftigeren Vergleich berücksichtigt werden: In Sachsen-Anhalt hat ein Vollzeit-Grundschullehrer 27 Unterrichtsstunden pro Woche und verdient im ersten Jahr 3.204 Euro. Im Saarland sind 28,5 Stunden erforderlich, mit einem geringeren Verdienst von 3.156 €. Wie bei Grundschullehrern wird auch die Mehrheit der Lehrer an weiterführenden Schulen in die Gehaltsgruppe A12 eingeteilt. Lehrer an weiterführenden Schulen sind oft mit schwierigen Unterrichtssituationen konfrontiert. Auch ihre Aufstiegsmöglichkeiten sind begrenzt, da es an den weiterführenden Schulen weniger Management- und Koordinationsstellen gibt. Anders sieht es bei den Berufsschullehrern aus: Sie gehören in der Regel der Gehaltsgruppe A13 an und haben tendenziell mehr Chancen, eine Führungsposition zu übernehmen und damit mehr Geld zu verdienen.

Verbände und Gewerkschaften arbeiten daher daran, die Gehälter der Lehrer an allen Schularten in A13 zusammenzuführen. In Schleswig-Holstein haben sie bereits erste Fortschritte gemacht: Bewirbt sich ein Gymnasiallehrer in Nordrhein-Westfalen um eine Arbeit, werden sie in die Gehaltsgruppe A12 eingeteilt.

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