August 5, 2020 by Uncategorized 0

Tarifvertrag landwirtschaft sachsen anhalt

Tarifvertrag landwirtschaft sachsen anhalt

Unter der Überschrift “Industrie 4.0” werden in Sachsen-Anhalt fortgeschrittene Fertigungstätigkeiten sowohl auf der Ebene der Strategiebildung als auch in unterschiedlichen Projekten angestrebt. Die Regionale Innovationsstrategie Sachsen-Anhalt 2014-2020 zielt auf die “Industrie 4.0” insbesondere in den Bereichen Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Ressourceneffizienz sowie Mobilität und Logistik ab. Möglichkeiten zur Spezialisierung gibt es in der intelligenten Produktion im Energiesektor, d.h. in der ressourcen- und energieeffizienten Produktion, sowie in der intelligenten Logistik. Eine aktuelle Studie der NORD/LB identifiziert Stärken, Schwächen und Chancen von “Industrie 4.0” in Sachsen-Anhalt (Industrie 4.0: Chancen und Risiken für Sachsen-Anhalt). Stärken, die zur Unterstützung der Entwicklungen in Industrie 4.0 umgesetzt werden können, sind: Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf regionale Zukunftsfelder / Schlüsselindustrien, gemeinsame Schnittstellen in den führenden Branchen als Basis für branchenübergreifende Wertnetzwerke, vielfältige universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in relevanten Technologiebereichen, Industrie 4.0-Technologiecluster sowie gut entwickelte Verkehrsinfrastruktur und effiziente Logistikindustrie als Voraussetzung für intelligente Logistik. Die festgestellten Schwächen beziehen sich auf das unterdurchschnittliche Breitbandangebot und den Grad der Digitalisierung in der regionalen Industrie, den geringen Umfang der Unternehmensstruktur, Schwächen bei innovationsbezogenen Indikatoren oder den unterdurchschnittlichen Anteil der Beschäftigten in relevanten Bereichen. Die höchsten Chancen werden im Maschinen- und Anlagenbau sowie deren Verbindungen zu anderen regionalen Wirtschaftssektoren gesehen. Ein wichtiger Akteur in der Region ist das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und Automatisierung IFF in Magdeburg, das in den Bereichen Logistik, Automatisierung, Prozess- und Anlagenbau sowie Digital Engineering tätig ist. Das Institut bietet digitale Engineering-Lösungen an, um seine Kunden auf dem Weg zur “Industrie 4.0” zu unterstützen und hat verschiedene Lösungen für ihre Industriekunden entwickelt (z.B. Digital Engineering, Digital Learning oder Smart Logistics).

Forschung für die Zukunft ist eine Ausstellung der Abteilung Technik-Transfer-Zentrum an der Otto-con-Guericke-Universität Magdeburg. Sie sammeln und präsentieren eine Reihe von Forschungsaktivitäten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem Ziel, verschiedene Akteure, insbesondere Akteure im Forschungsbereich, mit Akteuren der Wirtschaft in Kontakt zu bringen. Im Kompetenzzentrum 4.0 in Magdeburg (4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg) werden KMU in den Bereichen Digitalisierung, insbesondere in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Mobilität und Logistik, Chemie und Bioökonomie, Gesundheit und Medizin sowie Ernährung und Landwirtschaft betreut und beraten. Das Zentrum bietet kompetente und erfahrene Ansprechpartner in den folgenden vier Bereichen: Die deutsche Einigung provozierte umfangreiche Transformationsprozesse der regionalen Wirtschaft, die Anfang der 2000er Jahre zu einer Arbeitslosenquote von über 20% führten. Der wirtschaftliche Transformationsprozess kam jedoch voran, es fanden große Infrastrukturinvestitionen statt, die Industriestruktur entwickelte sich und die Arbeitslosenquote ist gesunken (5,3% im Jahr 2018) (Eurostat, 2019). 2017 erreichte das regionale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 61 Mrd. EUR, was 2 % des deutschen Gesamtvolumens entspricht (Eurostat, 2019). Das regionale Pro-Kopf-BIP erreichte 2017 mit 25.200 Euro 25.200 Euro und liegt damit immer noch deutlich unter dem deutschen Durchschnitt (36.400 Euro), nähert sich aber dem europäischen Durchschnitt (29.500 Euro) (Eurostat, 2019).